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Bei der prestigeträchtigen Arnold Palmer Invitational konnte sich der Amerikaner Akshay Bhatia in einem spannenden Playoff schließlich gegen Daniel Berger durchsetzen. Im Verlauf des Turniers sah es lange Zeit danach aus, als könnte Berger das Rennen machen. Im Schlussspurt des vierten Tages spielte Bhatia jedoch eine 69er-Runde und blieb damit weiterhin ganz vorne im Feld. Mit insgesamt 15 Schlägen unter Par teilte er sich zunächst den ersten Platz im Leaderboard mit Berger. Der 24-jährige Kalifornier sichert sich damit nach der Barracuda Championship 2023 und der Valero Texas Open 2024 seinen dritten Titel auf der PGA Tour. Ein Blick in seinen Bag zeigt, dass er der Marke Callaway durchaus treu ist – und dass auch ein alter Bekannter seinen Abschlag perfektioniert hat.
Altbewährter Driver: Rückkehr zum Callaway Rogue ST
Wie bereits erwähnt, nutzt der Linkshänder Bhatia vom Tee einen Driver, der den meisten Golfern ein Begriff sein dürfte. Obwohl er zu Beginn dieses Jahres versuchte, seinen Driver zu wechseln, kehrte er vom Callaway Quantum Triple Diamond Max Driver wieder zum altbewährten Callaway Rogue ST zurück. Der bereits 2022 eingeführte Rogue ST gehört inzwischen zu den älteren Drivern im Profigolf und kam bereits bei seinen beiden vorherigen Siegen in den Jahren 2023 und 2024 zum Einsatz. Der Kalifornier spielt den Rogue ST mit einem sehr flachen Schlägerkopf mit einem Loft von 8,5°.
Der einzige Schläger, der nicht aus der Callaway-Familie stammt, ist eines von Bhatias Fairwayhölzern. Mit einem Loft von 15° vertraut er auf ein 3er-Holz des Herstellers TaylorMade. Das Anfang 2024 vorgestellte Qi10-Holz ist vor allem für die Kombination aus maximaler Fehlerverzeihung (10K MOI), hoher Distanz und verbesserter Stabilität bekannt. Bei seinem zweiten Fairwayholz mit 21° greift er jedoch wieder auf Callaway zurück und nutzt ein Callaway Apex UW aus dem Jahr 2025. Dabei handelt es sich um ein Utility-Holz, das die Power eines Fairwayholzes mit der Vielseitigkeit eines Hybrids verbinden soll.
Utility-Power: Driving Iron und Apex UW
Neben seinen Hölzern vertraut er auf ein Utility-Eisen mit der Kennzahl 4. Das Callaway X Forged UT ist ein Driving-Eisen, das sehr hohe Ballgeschwindigkeiten ermöglichen und gleichzeitig eine hohe Fehlerverzeihung bieten soll. Die hohe Toleranz bei außermittigen Treffern erreicht die Modellreihe durch einen präzise positionierten Massenschwerpunkt, den Einsatz von Wolfram sowie ein dezent breiteres Sohlendesign. Das X Forged Utility ist sowohl als Alternative vom Tee als auch für Transportschläge oder lange Schläge ins Grün gedacht.
Die regulären Eisen (5–PW) stammen aus der Apex-TCB-Serie von Callaway. Auch Xander Schauffele vertraute 2024 auf diese Eisenserie und gewann damit zwei Majors. Die Eisen bieten eine kompakte Form und sollen präzise Schlagkontrolle mit einem weichen Schlaggefühl verbinden. Möglich wird dies durch die Fertigung aus 1025 Carbonstahl sowie ein geringes Offset, das eine optimale Bearbeitung der Flugkurve erlaubt.
Verbesserungen rund ums Grün mit neuen Wedges ab 2025
Ein Blick in die Statistiken zeigt zudem, dass der Kalifornier seine Strokes Gained: Around the Green-Werte ab 2025 deutlich verbessern konnte. Dies lässt sich möglicherweise auf seine Wedge-Auswahl zurückführen. Bhatia nutzt Wedges aus der Opus-SP-Serie in einer Konfiguration von 50°, 54° und 60°. Die Wedges sind werkseitig mit reichlich sogenanntem „Bleiband“ versehen und verfügen über die Spin Pocket™-Konstruktion, die eine ideale Gewichtsverteilung ermöglichen soll. Die Spin-Pocket-Konstruktion basiert auf einem zweiteiligen Kopfdesign, das die Masse strategisch umverteilt: Gewicht wird aus dem unteren Bereich entfernt und weiter oben platziert. Ein höherer Schwerpunkt sorgt für einen niedrigeren und kontrollierteren Ballflug.
WITB: Zurück zum Odyssey Jailbird 380
Auf dem Grün wechselte Bhatia in der Vergangenheit relativ häufig den Putter. Bei den ersten Turnieren dieses Jahres nutzte er zunächst den Jailbird 1/2 Ball aus dem Hause Odyssey, einer auf Putter spezialisierten Callaway-Tochter. Bei der Arnold Palmer Invitational griff er jedoch wieder zum Jailbird 380. Dieser ist durch seinen extrem schweren Kopf (380g) und das schwarz-weiße „Versa“-Kontrastdesign für hohe Stabilität und eine präzise Ausrichtung bekannt. Bereits 2023 erlangte das Modell durch PGA-Tour-Siege von Rickie Fowler und Wyndham Clark große Popularität.
Unverändert geblieben ist das lange Schaftdesign: Der Schaft misst 44 Zoll (rund 110 cm) und wurde bereits vor seinem Sieg im Jahr 2023 eingeführt. Der Amerikaner erklärte damals: „Ich hatte einfach das Gefühl, dass mein Spielstil gut war – nur eben nicht so konstant. Also haben wir die Chance genutzt und auf den Besenstiel-Schaft umgestellt. Ich habe mit ein paar Spielern darüber gesprochen, und sie haben mir einige gute Tipps gegeben, woran ich arbeiten sollte.“
Auch der Ball stammt von Callaway: Bhatia spielt den Chrome Tour Golfball, auf den er bereits seit 2024 setzt. Im Jahr 2026 wechselte er auf die neueste Version des Modells.