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Freddy Schott konnte bei der Bapco Energies Bahrain Championship 2026 am Finaltag in einem nervenaufreibenden Playoff seinen ersten Sieg auf der DP World Tour verbuchen. Erst nach dem zweiten Loch im Stechen gegen den Schotten Callum Hill und den Amerikaner Patrick Reed, die das Turnier ebenfalls mit -17 Schlägen beendet hatten, war klar, dass der 24-jährige Düsseldorfer seinen ersten großen Erfolg nach Deutschland bringen konnte. Bei der Wahl seiner Schläger ist er durchweg der bekannten amerikanischen Marke Ping treu.
Abschlag: Mini-Driver als Geheimwaffe
Vom Abschlag vertraut der frisch gekürte Sieger des jüngsten DP-World-Tour-Turniers auf einen Mini-Driver, ähnlich wie Marco Penge, der seit Kurzem ebenfalls auf einen solchen Schläger setzt. Schotts Driver ist ein Prototyp-Modell des amerikanischen Herstellers, das erst im Januar dieses Jahres von der USGA auf die Conforming List aufgenommen wurde. Ping ist damit einer der wenigen Hersteller, dessen Mini-Driver bisher nicht im freien Handel erhältlich ist und der derzeit nur von den weltbesten Spielern genutzt wird. Auffällig sind der Schriftzug "Prototype" auf der Sohle des Drivers sowie die verstellbare Gewichtsaufnahme an der Rückseite. Der verstellbare Hosel sowie die Aufschrift "Spinsistency" auf der Schlagfläche komplettieren das bisher unbekannte Modell.
Freddy Schott führt in seinem Bag außerdem ein Utility-Eisen der Marke Ping. Zuvor setzte er je nach Platzgegebenheiten auf ein 2er- oder 3er-Eisen der Ping iCrossover-Serie, wurde nun jedoch mit einem iDi-Utility-Eisen ebenfalls aus dem Hause Ping gesichtet. Erst Ende 2025 wurde dieses Eisen vorgestellt und sofort in den Bags verschiedener Golfprofis eingesetzt. Das PING iDi gilt als leistungsstarkes Eisen für das lange Spiel, das moderne Technologie mit kompakter Form, exzellentem Gefühl und hoher Kontrolle vereint. Es zielt darauf ab, maximale Ballgeschwindigkeiten und Stabilität zu bieten, insbesondere als zuverlässige Option für den Abschlag (als Driving Iron) oder lange Annäherungsschläge.
Ping Blueprint-S für Kontrolle und Leistung
Bei den regulären Eisen (4-PW) verwendet Schott Schläger aus der Ping Blueprint-S-Serie. Dieses Setup ist seit etwa einem Jahr im Einsatz, wobei die Blueprint-S-Eisen erstmals Anfang 2025 vorgestellt wurden. Zuvor spielte Schott die Ping i59-Eisen über zwei Jahre hinweg. Die Köpfe der Blueprint-S-Serie sind vollständig aus 8620-Kohlenstoffstahl geschmiedet und verfügen über eine dünne Topline, eine schmale Sohle und ein mattes Satin-Chrome-Finish. Diese Serie richtet sich an Golfer mit niedrigem Handicap, die Eisen mit guter Kontrolle, aber auch exzellenter Leistung bevorzugen.
Auch die Wedges stammen aus dem Hause Ping und gehören zur S259-Familie. Die S259-Wedges verfügen über präzisionsgefräste MicroMax-Grooves auf der Schlagfläche. Durch die Hydropearl-Chromoberfläche soll die Reibung maximiert und damit der Spin erhöht werden – insbesondere bei nassen Bedingungen. Es handelt sich um die Nachfolgeserie der bekannten S159, die erst seit Anfang 2026 im Handel erhältlich ist.
Freddy Schott und sein entscheidender Putter im Playoff
Der letzte Schläger in Schotts Bag stammt ebenfalls von Ping, dem Hersteller, dessen Name seit 1959 für den unverwechselbaren Klang beim Putten steht. Schott vertraut auf das altbewährte Mallet-Design seiner Putter und wurde auch in der Vergangenheit mit Puttern dieser Form gesehen. Der Ping PLD Ketsch Custom Putter wurde nach Vorgaben von Schott gefertigt und soll präzise Rolleigenschaften bieten sowie klares Feedback geben. Der Putter verhalf Schott über die vier Turniertage zur besten Puttstatistik und führte ihn im Playoff letztlich zum Sieg.
Aus der Reihe fällt seine Ballwahl: Schott setzt – wie viele andere Profigolfer – auf einen Titleist Pro V1.