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Auch mit 45 Jahren ließ der Engländer Justin Rose auf dem Torrey Pines bei der Farmers Insurance Open 2026 der PGA Tour seinen Konkurrenten keine Chance. Mit sieben Schlägen Vorsprung und einem Turnierrekord von 23 Schlägen unter Par sicherte sich der gebürtige Südafrikaner seinen ersten Titel der Saison. Ein Blick in sein Bag zeigt, dass seine Schlägerauswahl genauso vielseitig ist wie sein Spiel, das er in Südkalifornien eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Beim Driver setzt Justin Rose auf Callaway
Vom Tee aus startet Justin Rose mit einem Driver aus dem Hause Callaway, ausgestattet mit einem Loft von 9°. Der Paradym Ai Smoke Triple Diamond Max gilt als High-Performance-Schläger für erfahrene Spieler, die maximale Kontrolle, kompakte Kopfform und geringen Spin suchen, ohne auf die fehlerverzeihenden Vorteile der „Max“-Konstruktion zu verzichten. Er kombiniert tourerprobte Performance mit verbesserter Stabilität durch das Ai Smart Face. Diese Technologie nutzt echte Spielerdaten zur Optimierung der Schlagfläche und erzeugt mehrere „Sweet Spots“ über die gesamte Fläche. Dadurch sollen Spin und Abflugwinkel bei nicht mittigen Treffern stabilisiert werden. Bei den Farmers Insurance Open erzielte Rose mit diesem Driver eine maximale Abschlaglänge von 352 Yards (rund 322 m).
Fairwayhölzer für jeden Schlag
Ergänzt wird sein Driver durch ein 3er-Fairwayholz von TaylorMade mit dem einprägsamen Namen M6. Dieses Holz besitzt einen Loft von 15° und verfügt, ähnlich wie die M5-Serie, über die Twist-Face-Technologie, die für explosive Schläge sowohl vom Boden als auch vom Tee sorgt. Eine Weiterentwicklung des Speed Pockets – ein Einschnitt in der Sohle – ermöglicht es, den Ball auch bei tiefem Treffpunkt beschleunigt auf den Weg zu bringen. Das Speed Pocket erhöht die Flexibilität des Schlägerblatts, verstärkt den Trampolineffekt im Treffmoment und überträgt mehr Energie auf eine größere Fläche des Balls. Das Ergebnis: höhere, weitere Schläge mit weniger Verlust bei schlechtem Ballkontakt.
Auch ein 7er-Fairwayholz vom Hersteller TaylorMade mit einem Loft von 21° gehört zu Roses Bag. Es ist ideal für mittlere bis lange Annäherungsschläge, sorgt dank des hohen Ballflugs für eine weiche Landung auf dem Grün und eignet sich besonders für Schläge aus dem Rough. Rose setzt hier auf das neue QiD4 von TaylorMade, das erst kürzlich vorgestellt wurde, aber bereits in vielen Bags von Profis zu finden ist.
Justin Roses Eisen, die Kontrolle und Gefühl vereinen
Bei den Eisen wählt Rose je nach Platzbeschaffenheit im Bereich der Utility-Eisen ein 4er oder 5er des japanischen Herstellers Miura aus der TC-502-Serie. Für die regulären Eisen (6–PW) nutzt er ebenfalls Miura-Eisen, die MC-502 heißen. Der Unterschied zwischen den beiden Serien besteht darin, dass die TC-Modelle Tour-Cavity-Eisen und die MC-Modelle Muscle-Cavity-Eisen sind. Muscle-Back-Eisen (Blades) bieten maximale Kontrolle und ein intensives Ballgefühl durch kompakte Köpfe, erfordern jedoch präzise Treffer. Cavity-Back-Eisen (oft „Tour Cavity“ für bessere Spieler) verfügen über eine Aussparung hinter der Schlagfläche, die Gewicht an die Ränder verlagert. Dies sorgt für mehr Fehlertoleranz, einen tieferen Schwerpunkt und einen höheren Ballflug.
Bei den Wedges vertraut Rose auf Schläger des Traditionsherstellers Titleist. Er setzt entweder auf Vokey Design SM10 mit 52° oder 56° Loft oder auf ein Vokey Design WedgeWorks mit 60° Loft.
Der letzte Schläger in Roses Bag stammt aus Carlsbad, Kalifornien, und ist ein Scotty-Cameron-Putter. Der Scotty Cameron Phantom T-5 Tour Prototype ist noch nicht im freien Handel erhältlich und wird von Rose seit September 2025 getestet. Der Putter besteht aus Edelstahl 303 und Flugzeugaluminium 6061 und ist im Mallet-Design gehalten. Beim Golfball setzt Rose, wie viele seiner Tourkollegen, auf den Titleist Pro V1x.