Royal Trophy: Asien gewinnt gegen Europa
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Im Jahr des Drachen: Asien besiegt Europa

Das europäische Team um Marcel Siem und José Maria Olazábal musste sich im Playoff geschlagen geben.

Yoshinori Fujimoto
Yoshinori Fujimoto gewinnt in den Singles gegen Marcel Siem mit 1 auf. (Foto: Getty)

Asien gewinnt in Brunei die Royal Trophy gegen Europa. Der Wettbewerb war bis zum Ende spannend und musste im Playoff entschieden werden, nachdem die Singles von den Asiaten dominiert wurden.

Die Singles in asiatischer Hand

Mit einem Vorsprung von 4,5: 3,5 ging das europäische Team am Sonntag in die finalen Singles. Marcel Siem spielte gegen Yoshinori Fujimoto und dominierte das Match bis zum 13. Loch. Er führte zum Teil mit drei Schlägen bis der Japaner sich mit drei Birdies in Folge wieder ins Spiel brachte. Als Siem an der 17 ein Bogey notieren musste, war das Match verloren: Der 127. der Weltrangliste, Yoshinori Fujimoto, gewinnt gegen Marcel Siem mit 1 auf.

Ähnlich erging es auch dem Spanier Miguel Angel Jiménez (1 unter) gegen Jeev Milkha Singh und Francesco Molinari (2&1) gegen Y.E. Yang aus Südkorea. Henrik Stenson brachte Euroapa jedoch mit seinem Sieg gegen Ryo Ishikawa noch einmal ins Rennen. Er sicherte den Ausgleich; am Ende der Singles stand es 8 für beide. "Ich habe schon die ganze Woche gewusst, dass dieser Wettbewerb in letzter Sekunde entschieden wird - und so war es dann auch", sagte der Kapitän der Europäer, José Maria Olazábal, in der Pressekonferenz nach dem Turnier.

Playoff am 18. Loch

Anders als beim traditionellen Ryder Cup ist die Royal Trophy bei Gleichstand nicht beendet, sondern ein Playoff auf am 18. Loch entscheidet über Sieg und Niederlage. Vier Spieler wurden im Vorfeld dafür von den Kapitänen Olazábal und Aphibarnrat ausgewählt: Nicolas Colsaerts und Francesco Molinari für Europa, Major-Sieger Y.E. Yang und K.T Kim für Asien.

Da Molinari und Yang beide das Grün verpassten, drehte sich am Ende alles um Kim und Colsaerts: Colsaerts lag näher am Loch, Kim sollte zuerst putten. Aus drei Metern Abstand lochte der Südkoreaner ein und ließ Jubelrufe seiner Teamkollegen und der Zuschauer über den Platz ertönen, eh Colsaerts an der Reihe war. Dann schob der Belgier seinen Putt aus eineinhalb Metern vorbei.

Beide Kapitäne "stolz" auf ihre Spieler

"Die Spanne zwischen Sieg und Niederlage ist winzig und ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Sie können erhobenen Hauptes nach Hause gehen", bilanzierte Olazábal hinterher. Sein Gegenspieler, Naomichi Ozaki, lobte besonders K.T. Kim, der den letzten Putt zum Birdie versenkt hatte: "Ich bin solz auf alle meine Spieler, besonders K.T. Kim. Es ist toll, zu siegen."

Die Royal Trophy 2012 geht damit nach Asien. Es ist seit 2006 das zweite Mal, dass das asiatische Team die Trophäe mit nach Hause nimmt; in der Turnierserie steht es nun nur noch 4:2 für Europa.



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