Flat Cat Touch - das ist eine Revolution
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Flat Cat Touch – das ist eine Revolution

Flat Cat Touch - anfassen und losfahren. Der einfach zu bedienende E-Trolley, Touch-Sensoren statt Knöpfen und ein mucksmäuschenstiller Motor.

Nur anfassen, nicht gucken! Der Flat Cat Touch funktioniert mit Berührung. (Foto: Flat Cat)
Nur anfassen, nicht gucken! Der Flat Cat Touch funktioniert mit Berührung. (Foto: Flat Cat)

Jeder kann einen Einkaufswagen vor sich herschieben. Manchmal ist es jedoch nicht so einfach, wenn zum Ende der Einkaufstour neben Wasserkästen, Lebensmitteln und den Angeboten der Woche das Gewicht zunimmt. Der Wagen lässt sich nicht mehr so einfach manövrieren. Golfer kennen genau dieses Problem, wenn es um das Bag und den Trolley geht, weswegen die elektrischen Begleiter – die E-Trolleys - erfunden wurden.

Flat Cat Touch - neue Lösung für altes Problem

Knöpfe, Regler, Tempostufen, automatischer Vorlauf und vieles mehr dachten sich die Entwickler über die Jahre aus, um sich voneinander abzuheben und den idealen elektrischen Begleiter zu basteln. Doch die ganze Technologie komplizierte alles. Der ursprüngliche Gedanke, alles schlicht und helfend zu bauen, geriet in den Hintergrund auf der Suche nach immer neueren Gadgets und Funktionen. Der Flat Cat Touch fährt hier eine komplett andere Strategie.

Verzeihen Sie mir, dass ich es häufiger erwähnen werde, aber die Bedienung ist so dermaßen einfach, simpel und kinderleicht. Der Griff fungiert als Touch-Sensor, der den Druck erkennt, den man ausübt. Dadurch passt der Trolley seine Geschwindigkeit an. Schieben, wie man es mit Einkaufs- oder Kinderwagen gewohnt ist, aber schlichtweg leichter, da das Touch-System die Stärke erkennt und dementsprechend das Tempo erhöht, verringert oder gleich hält. Besonders cool ist es, wenn lediglich mit dem Zeigefinger etwas Druck ausgeübt wird, und der Trolley steile Anstiege spielerisch meistert.

Bergabfahren erkennt das System direkt. Wird der Trolley leicht den Hang hinuntergestoßen, bremst er ab und schleicht den Berg herunter, sodass er nicht überdreht und man panisch hinterher rennen muss, um einen Besuch im Teich, Bunker oder Graben zu vermeiden – zu zwei der drei genannten fatalen Destinationen habe ich bereits mit anderen Trolley-Modellen Abstecher machen müssen. Es ist zwar generell immer sinnvoll in bergab Passagen eine Hand am Trolley zu haben, beim Flat Cat jedoch nicht erforderlich.


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Flat Cat Touch mit elektrischem Parkassistenten

Außerdem erkennt der Trolley, wenn er geparkt wird. Dann leuchtet eine rote Lampe auf und die elektrische Parkbremse wird aktiviert. Für gewöhnlich dauert es zwei bis drei Sekunden, nachdem er abgestellt wurde. Dann steht er und rutscht nicht weg. Für die steilen Teile eines Golfplatzes empfiehlt sich die manuelle Parkbremse, die einfach mit dem Fuß beziehungsweise Schuh zu bedienen ist. Dann rastet eines der Räder komplett ein, sodass keine Bewegung mehr möglich ist. Bremse lösen und wieder losfahren geht ebenfalls mit einer feinen Fußbewegung.

Tipp vom Hersteller und klugen Kopf hinter dem Trolley: „Nach der Runde beim Abstellen des Trolleys am Clubhaus immer die manuelle Bremse aktivieren und den Strom ausschalten, um Energie zu sparen und ein Wegrollen zu verhindern, falls der Akku leer ist.“ Perfekte Überleitung zum Akku. Den Lithium-Ionen-Akku gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich in der Laufzeit unterscheiden und dementsprechend unterschiedlich lange halten. Um es auf die Spitze zu treiben, habe ich einen halbvoll geladenen Akku für mehr als 36 Löcher verwendet, ohne dass dieser den Geist aufgegeben hat. Das ist deutlich mehr, als der Hersteller garantierte.

Laden funktioniert ebenfalls sehr simpel und vor allem schnell, sodass auch ein "Zwischentanken" zwischen zwei Runden sinnvoll ist. Mit einem Knopfdruck am Akku kann sogar der Ladestand abgelesen werden. Ist er voll geladen, klickt das Ladegerät laut, sodass man den Akku vom Strom nimmt, um ein übermäßiges Überladen zu verhindern.

Der Flat Cat Touch in seiner ganzen Pracht. (Foto: Flat Cat)

Der Flat Cat Touch ist in Schwarz, Silber, Deep Blue, Brushed Silver, Golden Orange, Oriental Red, Shining Green und Gold-Bronze erhältlich. (Foto: Flat Cat)

Klitzekleine Kritik gibt es im Thema Abnutzung, denn das Profil der Reifen ist bereits zurückgegangen. Eine Zulassung zum Straßenverkehr können diese nun nicht mehr erwarten, aber für Golfplätze stellt dies keinerlei Probleme dar - optisch fällt es jedoch auf. Des Weiteren ist der Flat Cat Touch mit 9,8kg Gewicht (ohne Akku) eher ein Schwergewicht. Die Packmaße belaufen sich auf 84 cm in der Höhe, 58 cm (Breite) und 18 cm (Tiefe).

Ich habe mehrfach aus Neugierde meine Flight-Partner gefragt, ob sie bemerkt haben, dass ich mit einem E-Trolley unterwegs bin. Ein zaghaftes „Nein“ war stets die Antwort. Der Motor gibt keine Geräusche von sich und durch die einfache, ich kann es nicht oft genug erwähnen, Steuerung fällt es gar nicht auf, dass man elektrisch unterstützt wird.

Der Flat Cat Touch besitzt zwar eine Vorlaufsfunktion und eine Funktion, dass das Tempo genau beibehalten wird, benutzt habe ich diese jedoch nur des Testes wegen. Die (Achtung) einfache Bedienung reicht völlig aus. Mit einem kraftvollen Stoß kann der Trolley ohne Probleme 10-15 Meter rollen und stoppt danach, weswegen die Vorlaufsfunktion nicht zwingend von Nöten ist. Bei anderen E-Trolleys würde hier der Motor aufheulen und meckern – nicht aber beim Flat Cat.

Kurzum, der Flat Cat Touch ist durch seine einzigartige Steuerung vielen Konkurrenten einen Schritt voraus. Niemand dürfte irgendwelche Probleme haben, diesen Trolley zu bedienen. Hand auf den Sensor und loslaufen - so einfach ist es. Wenn Sie sich weitere Infos, Bilder, Preise und die Verfügbarkeit anschauen möchten, empfehlen wir Ihnen die Seite des Herstellers.