Golf: Die Ereignisse der Woche - von Blutdoping bis Heiratsantrag
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Helden von Medinah versammeln sich zum Turnier in Wentworth

Ryder-Cup-Feeling bei der BMW PGA Championship und ein Heiratsantrag auf dem Grün - die Ereignisse der Woche.

Da sind sie wieder zusammen: In Wentworth bei der BMW PGA Championship wird das erfolgreiche, europäische Ryder-Cup-Team von 2012 wieder vereint sein. (Foto: Getty)

Die Ryder-Cup-Helden sind wieder vereint: Bei der BMW PGA Championship vom 23. bis 26. Mai in Wentworth tritt Europas Team samt Kapitän José María Olazábal erstmals nach dem Triumph von Medinah in voller Besetzung auf europäischem Boden an. Das passt zum Top-Event der European Tour, das 2013 mit der Rekord-Siegprämie von 791.660 Euro dotiert ist und in den vergangenen beiden Jahren von Luke Donald gewonnen wurde.


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Greg Norman will Bluttests gegen Doping

„The Great White Shark“ plädiert für schärfere Dopingkontrollen im Golf. Auch im Hinblick auf Olympia 2016 fordert Greg Norman deutliche Konsequenzen aus dem Fall Vijay Singh: „Es muss oberste Priorität sein, dass unser Sport sauber ist“, erklärte der Australier. „Wenn man das ernst nimmt, kommt man um Bluttests nicht herum. Die bisherige Praxis ist erbärmlich.“

Mit „59er-Schlägern“ Rente aufgebessert

Die magische 59 auf der Scorekarte: Martin Kaymer erzielte sie bei der Habsberg Classic auf der EPD Tour 2006 und gehört damit zu einem sehr elitären Kreis. Begründet wurde der 1977, als Al Geiberger (USA) die zweite Runde der Memphis Classic mit 13 unter Par absolvierte. Jetzt hat der mittlerweile 75-Jährige seine Schläger von damals, die Replika der Wanamaker Trophy für den Gewinn der PGA Championship 1966 und andere Memorabilia versteigert, um seine Rente aufzubessern. Geiberger, der auch knapp 220.000 Dollar Steuerschulden hat, kassierte insgesamt 129.983 Dollar, darunter 10.832 Dollar für die „59er-Schläger“ und 54.754 Dollar für den Silberpokal.

Heiratsantrag auf dem Grün

Cut verpasst, aber Hochzeit in Aussicht: Noch auf dem Grün ihrer letzten Bahn beim LPGA Shootout im texanischen Las Colinas Country Club erhielt US-Proette Brittany Lang von ihrem Freund Kevin Spann einen Heiratsantrag samt Kniefall und Ring. Er wolle sie ein Leben lang Golf spielen sehen, warb Spann. Wer kann da schon Nein sagen?

Doch nicht Irland?

Da war Peter Dawson wohl etwas voreilig, als der R&A-Chef Rory McIlroy die Wahl für Olympia 2016 erleichtern wollte und ihn wegen der Teilnahme an der Amateur-Mannschafts-EM 2006 in Irland verortete. Die BBC hat nämlich in der IOC-Charta nachgelesen, dass ein Sportler unter anderer Nationalität antreten dürfe, wenn sein letzter Auftritt für das Ex-Land mindestens drei Jahre zurückliege. Da ist es wieder, McIlroys Patriotismus-Problem.



Rekordmeldungen für US Open

Der US-Verband USGA hat die Rekordzahl von 9.860 Nennungen für die US Open Mitte Juni in Merion notiert. Als Letzter meldete Joe Bush, ein 45-jähriger Assistenz-Golflehrer aus New Jersey: Online und acht Sekunden vor Ablauf der Frist! Auf ihn und die anderen gut 9.800 nicht direkt Qualifizierten warten nun die Ausscheidungsturniere.

Olympia-Platz genehmigt

Seit Ende März haben Architekt Gil Hanse und seine Mitarbeiter auf dem Gelände des Golfkurses für Olympia 2016 in Rio de Janeiro noch immer nichts gebaut, sondern bloß „Unkraut gejätet“. Jetzt hat das Organisationskomitee verkündet, alle Genehmigungen für den Platzbau beisammen zu haben. Es wird aber gemunkelt, dass der Grundstücksstreit immer noch nicht beigelegt ist.

Strandwächter „rettet“ Graeme McDowells Mom

Drei Stunden irrte Marion McDowell, die Mutter von Graeme McDowell, vor zwei Wochen auf der Suche nach ihrem Sohn durch Hilton Head. Dann wies ihr Strandwächter Scott Ohlson den Weg zu der Villa, die Gmac für die RBC Heritage gemietet hatte. Die Familienzusammenführung war aber nur Teil eins des Happy Ends: Ein paar Tage später gewann der Nordire das Turnier im Play-off; und Scott Ohlson war mit seinen Eltern live dabei, weil McDowell sich bei ihm mit exklusiven Tickets bedankt hatte.

Kein Druck auf britische Männer-Clubs

Nachdem mit der Aufnahme der ersten weiblichen Mitglieder die einstige Männer-Bastion Augusta National geschleift ist, richtet sich nun der Fokus auf Open-Championship-Clubs wie den diesjährigen Austragungsort Muirfield, der ein reiner Herren-Club ist. Der verantwortliche Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews hat indes betont, keinen Einfluss auf die Mitgliederpolitik nehmen zu wollen. "Zu denken, dass wir einem Club wie Muirfield sagen: 'Ihr werdet die Open Championship nicht bekommen, wenn ihr eure Politik nicht ändert', ist absurd. Eine so tyrannische Position würden wir niemals einnehmen“, sagte R&A-Chef Peter Dawson.



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