Kuriose Golfregeln: Witzige Golfregeln, die es wirklich gibt
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Kuriose Golfregeln für alle Eventualitäten

In einigen Regelbüchern findet sich Haarsträubendes: Vom Umgang mit Knochen bis 'Babysitting' in St. Andrews - kuriose Golfregeln.

Lama auf dem Golfplatz
Egal, welches Tier auf dem Platz auftaucht, es gibt eine Regel dafür. (Foto: Getty)

Im Jahr 1744 sind die ersten anerkannten Golfregeln erschienen. Seitdem wurden sie ständig erweitert oder geändert. Zuständig sind der Royal and Ancient Golfclub of St. Andrews und die United States Golf Association. Es gibt dabei viele sinnvolle Regulierungen, aber auch Verblüffendes. Selbiges gilt für Spielordnungen von Verbänden oder Plätzen. Golf Post hat eine Auswahl kurioser Golfregeln ausfindig gemacht:

Regel 1:

Wegen der Unwägbarkeiten, mit denen die Golfer 1940 an der Ostküste der USA zu kämpfen, installierte der Richmond Golf Club in Virginia eine Regel, die den Umgang mit Bombeneinschlägen regelt: „Ein Spieler, der bei seinem Schlag durch die Explosion einer Bombe beeinflusst wird, darf unter Zurechnung eines Strafschlags einen neuen Ball von der gleichen Position spielen.“

Regel 2:

Britische Gründlichkeit macht auch im Krieg keine Ausnahmen: „Die Spieler werden gebeten, Bomben- oder Schrapnell-Splitter einzusammeln, damit diese nicht die Mähmaschinen beschädigen.“

Regel 3:

Heutzutage warnt der Deutsche Golf-Verband davor, bei Blitz und Donner eine Schutzhütte aufzusuchen. In den 1940er-Jahren hatten die Golfer während des Kriegs andere Probleme: „Fallen Bomben oder auch bei Beschuss ist es den Spielern während Wettspielen erlaubt, straffrei Deckung zu nehmen und das Spiel einzustellen.“

Regel 4:

Zerbrochene Knochen? Das klingt nach Steinzeit und Dinosauriern, aber so alt sind die ersten Regeln doch nicht. Im 18. Jahrhundert schient es trotzdem hoch hergegangen zu sein: „Steine, Knochen oder zerbrochene Schläger dürfen nicht beiseite geräumt werden, um den Ball schlagen zu können, ausgenommen auf dem Grün und hier nur innerhalb einer Schlägerlänge.“

Regel 5:

Es gibt Schönwetter-Golfer, Mimosen und solche, die sich auch bei übelstem Regen auf den Platz trauen. Für welche dieser Gruppen gilt wohl folgende Regel? „Ein Ball ist nicht lediglich deswegen spielunbrauchbar, weil Schmutz oder andere Stoffe daran haften, weil er verschrammt oder zerkratzt oder weil die Farbe beschädigt oder fleckig ist.“



Regel 6:

Und demnächst nur noch an der Leine, oder? Im legendären Augusta National Golfclub, dem Austragungsort der Masters, ist man Fremden gegenüber skeptisch: „Mitglieder müssen ihre Gäste zu jeder Zeit begleiten und sind für ihr Verhalten während der Runde verantwortlich. Wenn das Mitglied den Kurs während einer Runde verlassen muss, dann muss der Gast auch mitgehen.“

Regel 7:

Kuhherden hinter dem Grün? Eine Wiese voller Schafe am Rand des Fairways? Darüber lacht man beim Nyaza Golfclub in Uganda müde. Dort hat man mit ganz anderen Tieren zu tun: „Wenn ein Ball in gefährlicher Nähe eines Nilpferds oder Krokodils zum Liegen kommt, kann ein anderer Ball in einer sicheren Entfernung, nicht näher zum Loch, ohne Strafe gedroppt werden.“

Regel 8:

Da ist es wohl besser, die Klappe zu halten: In den 1864 in St. Andrews niedergeschrieben Regeln für Caddies heißt es: „Flüche, Unmäßigkeit, Unehrlichkeit und der Gebrauch der unpassenden oder unhöflichen Sprache sind streng verboten. In anderen Fällen droht die Entlassung.“





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