Golf: Ladies German Open versinken im Regen, Charley Hull führt das Feld an
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Ladies German Open: Regenschlacht am dritten Tag

Trotz des Regens ging die Ladies German Open in die nächste Runde. Bei den deutschen Spielerinnen mit guten Ergebnissen.

Charley Hull in geteilter Führung bei der UniCredit Ladies German Open. (Foto: Getty)


Petrus scheint in diesen Tagen kein Herz für Golfer zu haben. Der Süden Deutschlands versinkt unter den enormen Regenmassen und auch Gut Häusern bleibt davon leider nicht verschont. Auch der Moving Day musste wetterbedingt unterbrochen werden.

Nachdem die zweite Runde der UniCredit Ladies German Open presented by Audi am Freitag, aufgrund des miserablen Wetters und demzufolge schlechten Zustand des Platzes komplett ausfallen musste, konnte am Moving Day zwar wieder gespielt werden. Allerdings sah sich die Turnierleitung gezwungen, den Modus den schlechten Bedingungen anzupassen. Nach einer weiteren zweieinhalbstündigen Unterbrechung beendeten die letzten Spielerinnen ihre Runde erst am Abend.

Änderungen im Turnier Modus

Der Cut wurde anhand der Ergebnisse des ersten Tages festgelegt, und der ausgefallene zweite Tag komplett gestrichen. Da der Platz durch den anhaltenden Regen arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste die dritte Runde auf neun Löcher verkürzt werden. Gespielt wurden die Löcher 2, 4, 5, 10, 11, 12, 13, 14 und 15, was einem Platzstandard von Par 35 entsprach.
Schade für die Veranstalter und Zuschauer, die aber auch heute, trotz des unangenehmen Wetters, zahlreich auf die Anlage nördlich von München kamen, um die Spielerinnen zu unterstützen.


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Deutsche Spielerinnen trotzen dem Wetter

Aus deutscher Sicht bedeuteten die Änderungen, dass sich fünf Spielerinnen oberhalb der Cut-Grenze befanden: Caroline Masson, Sophia Popov, Miriam Nagl, Ann-Kathrin Lindner und Leigh Whittaker. Am besten kam Amateurin Sophia Popov vom GC St.-Leon-Rot mit den Bedingungen klar. Nach Birdie-Bogey an den Löchern 4 und 5, ließ sie zwei Birdies auf den Löchern 12 und 15 folgen. Die 33 war die beste Runde des Tages und so lag Popov zum Ende der Runde mit insgesamt zwei Schlägen unter Par auf dem geteilten neunten Rang. Caroline Masson erwischte einen ähnlichen Start. Mit Birdie-Bogey auf den ersten beiden Löchern begonnen, hatte sie ihr Spiel gut im Griff. An Loch 14 rettete die gebürtige Gladbeckerin nach einem verzogenen Abschlag das Par, auf ihrem letzten Loch verpasste sie nur um Zentimeter das Birdie.



Nach ihrer Even-Par-Runde sagte Masson: „Das Ergebnis war ganz okay. Klar war der Platz ziemlich nass, aber wir müssen das Beste daraus machen.“ Mit insgesamt 106 (-1) Schlägen liegt Masson vor dem Finaltag auf dem geteilten 22. Platz. Auch die anderen deutschen Starterinnen schlugen sich wacker. Miriam Nagl und Ann-Kathrin Lindner spielten Even-Par und stehen auf dem 22., respektive dem 38. Rang. Leigh Whittaker liegt vor der Finalrunde bei Even-Par, ebenfalls Platz 38.

Cheyenne Woods, die im Golf-Post-Interview mit einem Zwinkern verriet, sie glaube trotzdem, "dass es in Deutschland auch Sonnenschein gibt", spielte eine Even-Par-Runde und liegt derzeit auf dem geteilten 38. Rang.



An der Spitze geht es eng zu

Im Kampf um die 52.500 Euro Preisgeld für den ersten Platz hatte die Engländerin Charley Hull nach sechs von neun Löchern der dritten Runde die Nase vorne. Ihre Verfolger waren Carlota Ciganda und Rebecca Hudson, die jeweils zwei Schläge hinter Hull lagen. Das war die Situation, als gegen 16.50 Uhr abgebrochen werden musste. Es waren noch zwölf Spielerinnen mit unvollständiger Score-Karte auf dem Platz. Um 19.15 Uhr ging es weiter, zwar regnete es immer noch leicht, aber die Bedingungen ließen eine Fortsetzung zu.

Für Charley Hull war diese Entscheidung der Turnierleitung suboptimal. An Loch 14 spielte die erst 17-Jährige Engländerin ein Bogey, sodass sie sich die Führung zum Abschluss der Runde doch noch mit der Spanierin Carlota Ciganda teilen musste. Mit sechs Schlägen unter Par liegen die beiden einen Schlag vor Rebecca Hudson.



Für morgen bleibt zu hoffen, dass sich das Wetter, trotz schlechter Prognosen, bessert und den Spielerinnen und Zuschauern einen pakenden Finaltag ermöglicht.

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