Links Golf - Eine natürliche Herausforderung
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Linksgolf – Eine natürliche Herausforderung

Die Bezeichnung Links hat im Golf nichts mit dem Spieler oder der Ausrichtung des Platzes zu tun. Links heißt vielmehr: Natur pur.

Castle Stuart Golf Links ist der Austragungsort der Scottish Open 2016. (Foto: Getty)
Castle Stuart Golf Links ist der Austragungsort der Scottish Open 2016. (Foto: Getty)

Was haben Golfplätze wie St Andrews Old Course, Royal St George's, Carnoustie und Royal Lytham and St Annes gemeinsam? Sie sind alle Austragungsorte der Open Championship und gleichzeitig "Linksplätze". Doch was bedeutet "Links" im Zusammenhang mit diesen legendären Anlagen und wo genau liegt der Unterschied zu anderen Golfplätzen?

Definition Links Golf

Ein Linksplatz zeichnet sich durch seine Naturbelassenheit aus. Ein Platz, der das Prädikat "Links" verdient, befindet sich zwischen Meer und dem festen urbaren Land im Landesinneren. Die Beschaffenheit des Bodens ist sandig und das gesamte Gebiet, auf dem ein Linksplatz angelegt ist, ist im Wesentlichen Dünenlandschaft.

Charakteristisch für einen solchen Platz sind demnach ein ondulierter sandiger Untergrund, keine oder sehr wenige Bäume und damit kaum windgeschützte Stellen. Hügel, tiefe Topfbunker sind ebenso Markenzeichen der schwierigen Linksplätze wie ein dickes Rough. Linksplätze sind vornehmlich im Norden Englands, in Irland und in Schottland aufzufinden.

Unterschied zu Parkland-Golf

Das beste Beispiel für einen Parklandplatz ist Augusta National, der Austragungsort der alljährlichen Masters. Dieser Golfplatz im US-Bundesstaat Georgia besticht durch seine exzellente Verfassung, die Fairways und Grüns werden bis auf das kleinste Detail perfekt gepflegt. Die Kriterien für einen typischen Parklandplatz fangen schon bei der Lage des Platzes an, er befindet sich nicht auf oder in der Nähe einer Küste.

Die Golfplätze im Parklandstil werden auf einer Graslandschaft mit festem Untergrund angelegt. Oft sind sie mit ineinander übergehenden Bunkern und kleinen Seen ausgestattet. Die Anlagen wirken sehr akkurat und ordentlich, ganz im Gegensatz zu dem wilden und natürlichen Character der Links Courses.



Warum die Profis Respekt vor "Linksgolf" haben

Gerade auf der PGA-Tour wird beinahe ausschließlich auf Parkland-Plätzen gespielt. Die Vorzeigeturniere in den Vereinigten Staaten haben daher auch sehr ausgeprägte Parkland-Merkmale. Die besten Beispiele sind das Augusta National, TPC Sawgrass (The Players) oder der Platz des Olympic Club (früherer US-Open-Platz). Da die Unterschiede zwischen Parkland und Links so extrem sind und sich damit auch die Spielweise auf den Plätzen verändert, liegen die Vorteile für die Spieler mit mehr Links-Erfahrung auf der Hand.

Selbstverständlich interessiert den Platz keineswegs, ob die Profis normalerweise auf der PGA Tour oder der European Tour spielen. Jeder Schlag abseits des Fairways wird gnadenlos bestraft. Schon vor dem Turnier in Royal Lytham and St Annes stöhnte Tiger Woods auf: Das Rough sei an manchen Stellen schlichtweg unspielbar. Wenn das nur alles wäre: Ein strenger Wind und etliche Bunker, auf dem Royal Lytham and St Annes sind es 205, lassen den Platz für die Profis zu einem echten Härtetest erwachsen.

Windiges, regnerisches, ungemütliches Wetter, harte Grüns, Blindschläge durch die hügeligen Fairways und das tiefe, teilweise unspielbare Rough machen Links-Golf auch für die Profis bei der Open zu einer wahren golferischen Herausforderung.

Marketing mit "Links"-Plätzen

Durch die Naturbelassenheit und die Nachhaltigkeit, die für die Linksplätze spricht, sind in den letzten Jahren immer mehr links-ähnliche Golfanlagen gebaut worden. Sobald ein Platz nur annähernde Ähnlichkeiten zu einem wirklichen Linksplatz aufweist, wird er oft und gerne aus marketingtechnischen Aspekten als "Links" angeworben. Durch die Popularität der Open Championship hat sich dieser Trend verstärkt. Das ursprüngliche "True Links" kann jedoch nur auf dem eher sandigen Untergrund der Dünenlandschaften gefunden werden.





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