PGA Tour: Patrick Reed entscheidet die Northern Trust für sich
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PGA Tour: Patrick Reed entscheidet die Northern Trust für sich

Beim ersten FedExCup-Playoff der PGA Tour krönte sich Patrick Reed mit dem Sieg, während Dustin Johnson den Titel endgültig aus der Hand gibt.

Patrick Reed kann nach vier starken Turniertagen das erste Playoff des FedEx.Cups für sich entscheiden. Mit dabei war ein Driver von Ping sowie Eisen von Callaway. (Foto: Getty)
Patrick Reed kann nach vier starken Turniertagen das erste Playoff des FedEx.Cups für sich entscheiden. Mit dabei war ein Driver von Ping sowie Eisen von Callaway. (Foto: Getty)

Bei der Northern Trust in Jersey City ging es für die Topspieler der PGA Tour um den ersten Titel im FedEx-Cup. Nachdem sich nach den ersten drei Turniertagen noch kein eindeutiger Gewinner abzeichnen konnte, wurde das Finale umso spannender. Immerhin spielten sich klangvolle Namen wie Dustin Johnson, Rory McIlroy und Justin Rose vor dem letzten Turniertag in die Top 10.

Patrick Reed spielt sich solide zum Titel

Nachdem Patrick Reed die ersten drei Runden der Northern Trust nahezu fehlerfrei spielte und in jeder Runde fünf Schlaggewinne vermerkte, glänzte er auch in der letzten Runde mit fünf Birdies. Obwohl er auf der Front Nine das ein oder andere Bogey in Kauf nehmen musste, reichte seine beständige Leistung der gesamten Turniertage aus, um schlussendlich das Feld anzuführen. Mit einer 69-er Runde vermerkt er zwar seinen höchsten Score des Turniers, hat jedoch durch seine bärenstarken ersten drei Runden, in denen er erst am 15. Loch des dritten Turniertages sein erstes Bogey notierte, am Ende des Turniers die Nase vorn. Damit konnte der 29-Jährige seinen ersten Titel nach dem Masters-Sieg aus 2018 feiern.

Doch die Konkurrenz lag ihm dicht auf den Fersen. Nur einen Schlag hinter Reed lag der aus Mexiko stammende Abraham Ancer, der nach dem zweiten Turniertag mit einem Score von -10 mit Patrick Reed gleichauf lag. Am dritten Turniertag schoss er allerdings ein Bogey mehr als Reed, was wohl den Ausschlag gegeben hat, denn auch in einer spannenden finalen Runde spielte er, ebenso wie Reed, eine 69-er Runde und platzierte sich mit einem Score von -15 auf dem zweiten Platz.

Jon Rahm auf T3, DJ fällt weiter zurück

Einige FedEx-Punkte konnte ebenso der Drittplatzierte Jon Rahm sammeln. Auch er landete mit einer 69-er Runde am Finaltag auf dem Treppchen. Bei einer fehlerfreien Front Nine inklusive drei Birdies sind wohl die drei Bogeys auf der Back Nine der Grund dafür gewesen, dass der Spanier letztendlich nicht an Patrick Reed vorbeiziehen konnte.

Die grandiose Leistung der ersten Turniertage konnte Dustin Johnson allerdings nicht krönen. Nachdem er fehlerfrei und mit acht Schlägen unter Par ins Turnier startete, war für den 35-jährigen eine Top-Platzierung in Sicht. Auch am zweiten Tag spielte er sich mit einer 67-er Runde an die Spitze. Doch die Birdieserie hielt nicht länger an. Schon am dritten Turniertag überwogen die Bogeys, weshalb er US-Amerikaner mit einer 74-er Runde auf den geteilten zehnten Rang zurückfiel. Jedoch konnte er den schwachen dritten Turniertag auch in der letzten Runde nicht ausgleichen. Drei Birdies in Folge auf den ersten Löchern ließen direkt zu Beginn an einer Top-Platzierung zweifeln. Bedauerlicherweise gingen die vier erzielten Birdies bei den sechs Bogeys unter. Die 2-über-Par-Runde ließ "DJ" somit weiter auf T24 zurückfallen.