PGA Tour: J. B. Holmes lässt Justin Thomas hinter sich und gewinnt
Aktuell. Unabhängig. Nah.

PGA Tour: J. B. Holmes lässt Justin Thomas hinter sich und gewinnt

J.B. Holmes überholt im Finale einen schwachen Justin Thomas. Die deutschen Spieler können auf der PGA Tour nicht mithalten.

Ein glücklicher J.B. Holmes nach seinem Sieg bei der Genesis Open 2019 auf der PGA Tour. (Foto: Getty)
Ein glücklicher J.B. Holmes nach seinem Sieg bei der Genesis Open 2019 auf der PGA Tour. (Foto: Getty)

Auch in dieser Woche blieb die PGA Tour nicht vom Wetter verschont. Nachdem es am ersten Tag zu heftigen Regenfällen kam, verschob sich das gesamte Turnier und einige Spieler hatten am Sonntag zwei komplette Runden zu spielen. J.B. Holmes nutzte den Golf-Marathon und ließ im letzten Moment noch Justin Thomas hinter sich. Die deutschen Teilnehmer kommen bei der Genesis Open nicht über Ergebnisse außerhalb der Top 50 hinaus.

Deutsches Trio bleibt auf der PGA Tour über Par

Mit Alex Cejka, Stephan Jäger und Martin Kaymer überstanden gleich drei deutsche Spieler den Cut bei der Genesis Open und waren am Wochenende mit von der Partie. Im Riviera Country Club nutzten aber alle drei nicht ihre Chancen. Während Kaymer auf dem Par-71-Kurs in den letzten beiden Runden insgesamt fünf über Par spielte und mit einem Gesamtergebnis von +3 auf dem geteilten 60. Rang landete, musste sich Stephan Jäger zehn Plätze hinter seinem Landsmann einreihen. Jäger machte besonders in Runde 4 zu viele Fehler und unterschrieb nach einem Doppel- und Triplebogey eine 76 (insgesamt +6 und T70). Bester deutscher Pro war in dieser Woche Alex Cejka, der mit Runden von 70, 70, 73 und 72 und eins über Par auf dem geteilten 51. Platz landete.

J.B. Holmes überholt Justin Thomas

Alles sah nach einem Sieg von Justin Thomas aus. Der 25-Jährige ging bei 17 unter Par mit vier Schlägen Vorsprung in die Finalrunde, doch verspielte dort alles. Bereits auf der Front Nine zeigte Thomas Nerven und spielte zwei über Par. Auf der Back Nine fand er nicht mehr zu seinem Spiel zurück und ließ einiges liegen. Das Resultat: Vier Schläge über Par und eine Ergebnisverschlechterung auf insgesamt -13. J.B. Holmes, der erste Verfolger von Justin Thomas, nutzte die schwache Leistung von Thomas und spielte souverän die vierte Runde. Am Ende reichte ihm eine 70, um mit einem Schlag Vorsprung (insgesamt -14) das Turnier zu gewinnen. Für Holmes war es der fünfte Erfolg auf der PGA Tour und der erste Triumph nach vier Jahren. Tiger Woods spielte sich in Runde 3 mit einer bockstarken 65 zurück ins Geschäft, doch konnte in der Finalrunde nicht an die Leistung anknüpfen. Am Ende landete Tiger bei -6 auf dem geteilten 15. Rang.



Golf, Gaming & Burger für Vier in der Golf Lounge gewinnen

Gewinne für Dich und drei deiner Freunde zwei Stunden Gaming samt Burgern und jeder Menge Action und Spaß in der Golf Lounge in Hamburg.



2 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Hallo Brigitte,
    Bei den Berühmtheiten ist es eine Ausnahme , bei unseren Spielern leider die Normalität wenn sie den Cut nicht schaffen. Die Deutsche Profigolfszene ist leider bis auf wenige Ausrutscher absolutes Mittelmaß geworden. Und wenn ein Spieler wie Kaymer nach so einem katastrophalen verspäteten Einstand auf der PGA-Tour eine Turnierpause am nächsten Wochenende nimmt, anstatt sich bei einem Turnier ( es gibt jede Woche welche ! ) Turnierpraxis zu holen, wird sich wenig ändern. Die Topelite hat wesentlich mehr Biss und damit auch den Erfolg. Kaymer muss doch endlich einmal merken das Training alleine nichts bringt sondern nur die Praxis.
    Gruss Jürgen

    Antworten

  2. wenn drei deutsche pros den Cut schaffen, was manche Berühmtheit nicht hinbekommen hat – dann ist das eine positive Bewertung wert.

    Stephan Jägers Spiel entwickelt sich gut auf der PGA.

    Antworten