TaylorMade TP5 und TP5x - "Keiner ist besser"
Aktuell. Unabhängig. Nah.

TaylorMade TP5 und TP5x – „Keiner ist besser“

Die Tester geizen nicht mit Lob und die Bälle konnten in allerlei Hinsichten überzeugen. Lesen Sie jetzt das Urteil zu den TP5 und TP5x Golfbällen.

TP5 oder TP5x? Die TaylorMade Bälle unterzogen sich den prüfenden Blicken der Tester. (Foto: Dennis Kahl)
TP5 oder TP5x? Die TaylorMade Bälle unterzogen sich den prüfenden Blicken der Tester. (Foto: Dennis Kahl)

Angriffsmodus bei TaylorMade - die TP5 und TP5x Golfbälle sollen den Branchenprimus stürzen. Prominente Beispiele machten es vor: Rickie Fowler testete während des Ryder Cups zum ersten Mal die Bälle von TaylorMade und wechselte prompt das Lager. Er vollzog den #5WITCH, den TaylorMade besonders den Hobby- und Amateurgolfern ans Herz legen.

Grund genug sich bei unserer Community umzuhören, was diese über die Bälle denkt. Im Test sind jeweils die TP5 und TP5x Bälle, um einen Vergleich zwischen den beiden Performance-Bällen zu ermöglichen. Ob die Bälle die hohen Erwartungen sowie die Versprechungen seitens TaylorMades erfüllen konnten, schlüsselt der Abschlussbericht auf.

"Ein absoluter Premiumball"

Benedikt Becker, Golfpark Weiher, Hcp: -7,0:

"Die Versprechungen zu den Taylormade TP5 und TP5X Modellen von 2019 waren groß und die Erwartungen noch größer. Als die Bälle bei mir ankamen, wurde sich natürlich sofort daran gemacht, diese auszupacken und zu bestaunen. Das Design der Verpackung des TP5 ist blau-weiß und sieht, wie auch das Design des TP5X in weiß-silber sehr modern aus. Das Design der Bälle gefiel mir ebenfalls sehr gut. Die Schriftzüge TaylorMade und TP5/TP5X sind nicht zu aufdringlich und lassen den Ball sehr hochwertig wirken.

Und das ist er auch. Nach 18 Löchern auf dem heimischen Golfplatz sah die Schale (mal abgesehen von leichten Verschmutzungen) ohne Kerben oder Kratzer aus wie neu. Zudem hat mich, auch weil ich noch nie TaylorMade Bälle gespielt habe, zuerst die Länge sehr überrascht. Der Ball ist sehr lang und steht anderen Modellen derselben Preiskategorie, die ich vorher gespielt habe in nichts nach.


Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von 🏌🏽‍♂️⛳⚽️🎸🏃‍♂️💨 (@benny_golf) am

Auch das Gefühl ist knackig und angenehm. Da ich mit Handicap 7 eher nicht viel mit Spin zu tun habe, ist es für mich schwer, dies genauer zu beurteilen. Allerdings hatte ich nicht den Eindruck, der Ball würde auf den Grüns beim Pitchen beispielsweise zu weit rollen, oder zu wenig. Im Flug war der Ball allerdings öfter auf dem Fairway als manch anderer von mir...könnte auch an guten Tagen gelegen haben.

Der Gesamteindruck ist großartig und der Ball ist sein Geld auf jeden Fall wert. Er ist von hoher Qualität und, passt gut zu meinen Hölzern und dem Driver, ist lange haltbar und definitiv ein absoluter Premiumball, auf den ich nun auch umgestiegen bin."

"Distanzen sind deutlich besser"

Pia Lau, GC Kallin e.V., Hcp: -17,2:

"Von Anfang an begeisterte mich das gute Gefühl beim Ballkontakt. Dies gilt für kurze Chips und Pitches ebenso wie für lange Holz- und Eisenschläge. Auch beim Putten ist dies ein bedeutender Vorteil. Die Putts laufen ruhig und ermöglichen eine gute Längenkontrolle.

Grundsätzlich konnte ich im Spiel nur geringe Unterschiede zwischen TP5 und TP5x feststellen. Letztlich habe ich mich nach dem Einschlagen auf dem Grün und beim Chippen entschieden, mit welchem Ball ich dann auf der Runde spielen wollte. Im Rückblick habe ich mich etwas häufiger für den TP5x entschieden. Zum TP5 habe ich eher gegriffen, wenn der Boden extrem hart war. Er fühlt sich für mich im kurzen Spiel minimal weicher an. Insgesamt wirkt die Oberfläche angenehm elastisch, aber nicht softig.

Und hier liegt auch die einzige Stelle an der ich keine Bestnote vergebe - bei der Haltbarkeit. Nein, nicht weil ich immer einmal den Ball selbst unauffindbar ins Rough gepfeffert habe. Der Ball hatte doch nach 18 oder 36 Löchern die ein oder andere Schramme gehabt. Vielleicht muss man dabei aber auch die durch die Hitze zum Teil extrem harten Böden oder den ein oder anderen steinigen Bunker mitberücksichtigen.

Letztlich überwiegt für mich das Ballgefühl als dominanter Faktor. Es hilft mir bei der Längenkontrolle aller Schläge. Auch die Distanzen sind deutlich besser. Während der Testphase sind nach und nach immer mehr Bälle anderer Marken aus meinem Bag ausgezogen. Die neuen Bewohner heißen TaylorMade TP5 und TP5x."

"Keiner besser als der TaylorMade TP5 und TP5x"

Dennis Kahl, Golf in Hude e.V., Hcp: -16,3:

"Die TP5 Bälle von TaylorMade bieten viele Funktionen. Zum einen haben beide Bälle einen Tri-Fast Core. Dieses dreischichtige Kernsystem bietet das, was TaylorMade als "progressive Komprimierung" bezeichnet. Laut TaylorMade ermöglicht der speziell entwickelte Kern eine maximale Energieübertragung und erhöht die Geschwindigkeit und Distanz bei Volltreffern.

TaylorMade brachte den Fünf-Lagen-Ball 2010 mit dem TaylorMade Penta auf den Markt. Zusammen mit den drei inneren Schichten des „Tri-Fast Core“ bestehen die vierte und fünfte Schicht aus einer festen Innenhülle und einer Außenhülle aus weichem Urethanguss. Laut TaylorMade bietet der fünfschichtige Ball eine bessere Spintrennung und -kontrolle als drei- und vierteilige Bälle.

Dual Spin Cover - der halbstarre Innenbezug und der ultraweiche Außenbezug aus gegossenem Urethan sorgen für eine maximale Interaktion zwischen dem Ball und dem Schlägerblatt. Diese erzielen einen außergewöhnlichen Spin und Kontrolle um das Grün und bietet ein sehr gutes Gefühl beim Putten.


Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Der Platzhirsch (@derplatzhirschgolf) am

Im Durchschnitt hatte ich 10-15 Meter mehr vom Tee als mit anderen Premiumbällen. Der TP5 ist zwar weicher als die meisten anderen Bälle, bringt mich jedoch etwas näher zur Fahne als die anderen Bälle, sodass ich einen leichteren Schlag in das Grün habe.

Spin bezieht sich auf Backspin, und ich möchte Spin, es sei denn, ich habe einen starken Slice vom Tee. Schläge auf das Grün lassen sich präzise dosieren und der Backspin greift sofort, sodass der Ball sofort liegen bleibt oder kontrolliert zurückrollt.

Wie die meisten Premium-Bälle verfügt auch der TP5 und TP5x über eine Urethanabdeckung, die robust genug ist, um den Cartweg, die Bäume und das gelegentliche Abprallen von einem Pfahl am See zu bewältigen. Es ist wahrscheinlicher, dass ich die Bälle verliere, als dass sie kaputt gehen. Als Vorteile des TP5 Balles sehe ich eine längere Gesamtdistanz, einen höheren Startwinkel und ausgezeichnetes weiches Gefühl und Kontrolle rund um das Grün. Bei Spielern, die ständig Bälle verlieren, können sich jedoch die Kosten schnell summieren.

Auf, neben und ums das Grün konnte der TP5x sein volles Potenzial zeigen. (Foto: Dennis Kahl)

Auf, neben und ums das Grün konnte der TP5x sein volles Potenzial zeigen. (Foto: Dennis Kahl)

Der TP5x bietet eine seltene Kombination aus Weite und Höhe. Ich hatte vom Tee immer 10-15 Meter mehr Weite als mit meinen anderen Bällen. Bei den ersten Schlägen habe ich mich richtig erschrocken. Der TP5x fühlt sich etwas solider an als der TP5. Bei längeren Schlägen spinnt der Ball weniger. Schläge auf das Grün können aber wie der TP5 sehr gut kontrolliert werden. Auch beim Putten gibt es keine Unterschiede zum TP5. Der TP5x zeichnet sich durch etwas weniger Spin und einen höheren Ballflug aus. Für Spieler mit schwerem Slice oder Hook ist der Ball nicht zwingend die richtige Wahl.

Ich habe meinen Ball gefunden. Der TP5x wandert jetzt in meine Golftasche. Ich habe weitere und kontrollierte Schläge vom Tee und präzise Schläge auf das Grün. Der einzige Grund, die Bälle nicht zu nehmen ist der Kostenfaktor, der für Spieler in Frage kommt, die ständig Bälle verlieren. Wenn es um erstklassige Bälle geht (Preis/Leistung), ist keiner besser als der TaylorMade TP5 und TP5x. TaylorMade hat es geschafft, einen hochwertigen Ball zu einem vernünftigen Preis herzustellen. Der Rest liegt jetzt an meinem Spiel."





Noch keine Kommentare Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab