Thomas Müller: Fußball-Weltmeister mit Golf-Leidenschaft
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Thomas Müller: Weltmeister mit Golf-Leidenschaft

Wie kommt ein Fußballer zum Golf? Thomas Müller berichtet von seiner Leidenschaft und erklärt, warum es für ihn "nur" ein Spiel bleibt.

Thomas Müller ist Fußball-Weltmeister, spielt aber auch leidenschaftlich gerne Golf.
Thomas Müller ist Fußball-Weltmeister, spielt aber auch leidenschaftlich gerne Golf. (Foto: Golf Post)

Thomas Müller hat jüngst für Furore gesorgt, als der Fußball-Bundestrainer Joachim Löw ihn aus der Nationalmannschaft strich. Daraufhin äußerte sich Müller via Instagram zu dieser Entscheidung und ließ seinem Unmut freien Lauf. Etwas Dampf lässt er auch immer mal wieder auf dem Golfplatz ab, auf dem er sich ähnlich sicher und souverän bewegt, wie auf dem Fußballfeld. Im Gespräch mit Golf Post sprach er über seine Leidenschaft "Golf" und was der Sport mit dem kleinen weißen Ball für ihn bedeutet.

"Ein kleiner Virus, den man so schnell nicht los wird"

Thomas Müller ist einfach sportbegeistert. Sobald der Bayer eine Kugel vor sich hat, wird damit gespielt - egal ob klein und weiß oder ein paar Nummern größer. Seit Anfang 2012 spielt Müller nun Golf - erst... will man da hinzufügen, schaut man sich sein mit -6,3 erstaunlich gutes Handicap an und denkt dabei an den strammen Terminplan eines Profifußballers. Über einen Bekannten sei er damals zum Golfen gekommen, erzählt er, während er schnell noch ein paar Autogramme schreibt und fügt hinzu: "Wie das im Golf halt so ist, wenn man den ersten guten Schlag gemacht hat, dann ist das ein kleiner Virus und den wird man so schnell nicht los."

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Für ihn sei Golf von Anfang an nicht nur - wie man so schön sagt - ein Ausgleich, sondern direkt eine kleine Leidenschaft gewesen. "Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und deshalb bleibe ich da am Ball", erklärt Thomas Müller mit einem Lächeln im Gesicht, schickt aber eine kleine Einschränkung hinterher. "Golf ist sehr intensiv, trotzdem ist es für mich aktuell noch ein Spiel und kein Sport." Nichtsdestotrotz, vor der Leistung der Profis ziehe er den Hut, denn auch er wisse, wie schwierig es sei, die Konzentration über 18 Löcher hoch zu halten, "ohne in ein Loch zu fallen". Martin Kaymer und Co. müssten diese Leistung schließlich über vier Tage am Stück vollbringen.

Thomas Müller - Spaß und Freude dominieren Ehrgeiz

Interessant ist bei einem vielbeschäftigten Fußball-Profi wie Thomas Müller natürlich die Frage nach der Vereinbarkeit zwischen Training und Spielen des FC Bayern München oder der Nationalmannschaft - da wird Müller halt einfach häufig zum "Early-Bird-Golfer". "Wenn man wirklich mal frei hat, muss man ein bisschen Zeit opfern, oder man muss früh aufstehen", sagt der golfende Fußballer und lacht. Mit dem Ausscheiden aus der Nationalmannschaft wird Müller nun mehr Zeit für den kleinen weißen Ball haben und vielleicht sogar das "Skratch" Handicap in Angriff nehmen.

Thomas Müller verbringt trotz aller Verpflichtungen gerne und regelmäßig Zeit auf dem Golfplatz, spielt mit Kollegen bei Bayern oder im Nationalteam, schlägt bei Charity- und Pro-Am-Turnieren ab und hebt bei allem Ehrgeiz dennoch stets den Spaß und die Freude am Golfen in den Vordergrund.



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